Mittwoch, 1. Oktober 2008

Urs Hofmann biedert sich bei den FDP-Wählern an

Erstaunliches ist über die Regierungsratswahlen zu berichten. Anscheinend ist die SP und ihr Kandidat unsicher ob es endlich wieder einmal zu einem Sitz in der Regierung reicht.

Was macht man in so einem Fall? Richtig, man betont seine klare Linie und verlässt diese sogleich. Die traditionelle rote SP-Farbe und damit seine eigene Ausrichtung wird verleugnet und flugs ein FDP-Blau verwendet. So erhofft sich Urs Hofmann wohl die nötigen Stimmen aus dem bürgerlichen Lager, denn es ist ja nicht anzunehmen, dass er auch noch inhaltlich die Seite gewechselt hat.

Für Politfinger ist Urs Hofmann jedenfalls nicht ein Regierungsrat für alle Aargauerinnen und Aargauer, sondern eher einer für Wendehälse, Schummler oder Fahnenflüchtige.

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Regierungsratskampagnen nicht im Partei-CD gefahren werden, weil der Job ja kollegial und damit an sich parteiunabhängig gemacht werden sollte. Und mit dem FDP-CD hat das Plakat - von der Farbe mal abgesehen - gar nichts zu tun. Mit einer ansprechenden Gestaltung aber auch nicht.